Wetterkapriolen

Von Eiskälte bis Sommerhitze

In der „Kühlkammer“ Ungarns, im kleinen Ort Zabar im Norden des Landes, wurde am Mittwochmorgen ein weiterer Minusrekord aufgestellt: Das Thermometer fiel bis auf -4,1°C und verbannte den für den 13. Mai geltenden Tagesrekord aus dem Jahre 1978, den Sárospatak mit -2,8°C hielt, in die Geschichtsbücher. Der Mittwoch hielt noch ein weiteres Extrem bereit, denn am Nachmittag erwärmte sich die Luft im Süden des Landes bis auf 27°C, wohingegen auf dem höchsten Berggipfel des Landes, dem Blauen Dach (Kékestető), nur 4°C gemessen wurden. Während der Nordosten mit Werten kaum über 10°C einen typischen Novembertag erlebte, durften sich die Menschen in der Tiefebene über einen gewöhnlichen Junitag erfreuen.

Am Wochenende setzt sich das wechselhafte Wetter fort. Den Freitag prägen weiterhin extreme Temperaturunterschiede und vor allem im Nordosten Gewitter, während im Südosten bis zu 30°C drin sind. Allmählich gleichen sich die Temperaturen an, so dass ab Sonntag praktisch überall in Ungarn Höchstwerte jenseits von 20-25°C möglich werden.

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