Industriepreise

Veränderte Prozesse

Im Mai sanken die Inlandspreise der Industrie im Jahresvergleich um 2,6%, innerhalb dessen des verarbeitenden Gewerbes um 1,6%, der Energiewirtschaft gar um 5,0%. Die Exportpreise kletterten demgegenüber um 3,9%, im verarbeitenden Gewerbe um 5,4%. Insgesamt wiesen die Industrieerzeugerpreise einen Anstieg um 1,7% gegenüber dem Mai 2019 aus, geht aus den am Dienstag veröffentlichten Daten des Zentralamts für Statistik (KSH) hervor. Die Preise wurden durch die veränderten Wirtschaftsprozesse infolge der Corona-Pandemie beeinflusst, diese machten sich an den Geld- und Warenmärkten, im Forint-Wechselkurs bzw. in den Rohstoff-Weltmarktpreisen bemerkbar. In den ersten fünf Monaten erhöhten sich die Inlandspreise um 1,0%, die Exportpreise um 3,5% gegenüber dem Vorjahr.

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