Staatshaushalt

Unverhoffte Ausgaben

Im Mai häufte der Staatshaushalt (ohne Städte und Gemeinden) ein Defizit von 324 Mrd. Forint an; seit Jahresbeginn erreichte das kumulierte Defizit 1.052 Mrd. Forint, bekräftigte das Finanzministerium am Montag die vorläufig mitgeteilten Zahlen. Neben unverhofften Ausgaben zur Abwehr des Coronavirus (590 Mrd. Forint) rutschten auch die SV-Kassen in ein seit Jahren nicht erlebtes Defizit (-155 Mrd. Forint) ab. Das Defizit steht bei 56% der modifizierten Jahresvorgabe, soll aber bei 3,8% am BIP gehalten werden. Immerhin konnte der Fiskus bis Ende Mai auf Einnahmen verweisen, die mit 9.040 Mrd. Forint noch um 7,3% über dem vergleichbaren Vorjahreswert lagen. Die Ausgabenseite schoss freilich massiver um 17,3% auf 10.092 Mrd. Forint in die Höhe.

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