Verkehrsleistung

Schiene am stabilsten

Die Gütermenge ist im I. Quartal um 8,7%, die Tonnenkilometer sind gar um 11,7% zum Vorjahr gesunken, teilte das Zentralamt für Statistik (KSH) am Montag mit. Darin zeigten sich bereits die ersten Effekte der Corona-Krise, weil Produktionsbetriebe zum Stillstand gelangten. Aber auch strengere Regelungen im Speditionswesen der EU und die Krise der Automobilindustrie schlugen sich in diesen Zahlen nieder. Dabei verringerte sich die Frachtleistung noch am wenigstens auf der Schiene (-6%), am intensivsten im Straßenverkehr (-14,5%).

Im Personenverkehr ergab sich ein Minus von 4% bei Reisenden und 12% bei der zurückgelegten Distanz im Fern- und von jeweils 9% im Nahverkehr. Der internationale Flughafen „Ferenc Liszt“ fabrizierte im I. Quartal -12%, die sich im Ergebnis von +15% im Schnitt der ersten beiden Monate und -58% im Monat März ergaben.

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