Óbuda-Insel

Protest gegen Investitionen

Die Párbeszéd-Co-Vorsitzende Tímea Szabó und der DK-Bürgermeister des 3. Budapester Stadtbezirks, László Kiss, protestierten gemeinsam gegen die von der Regierung auf der Schiffbauinsel Óbuda geplanten Investitionen, so u. a. eine Kanu-­Sportakademie und ein Hochwasserschutzsystem. Allein für letzteres müssten einer Machbarkeitsstudie zufolge bis zu 1.000 Bäume gefällt werden, zudem würde im Seitenarm der Donau der Wasserpegel ansteigen und Wohngebiete fluten. Mit dem Bau des Kanu-Zentrums wolle sich Ministerpräsident Viktor Orbán auf eine neuerliche Olympia-Bewerbung vorbereiten. Kiss zufolge besuchen täglich tausende Anwohner die Insel, um sich zu erholen und Sport zu treiben. Die Bürger wehren sich gegen Megainvestitionen und Betonwüsten. Die Kommunalverwaltung werde alles dafür tun, damit die Óbuda-­Insel weiterhin für die Freizeitgestaltung der Familien und Anwohner bewahrt bleibt.

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