Gewerkschaften

Protest gegen Arbeitszeitrahmen

Fünf Gewerkschaften protestieren gemeinsam gegen den Gesetzentwurf zur Einführung des 24-monatigen Arbeitszeitrahmens bei Neuinvestitionen zur Schaffung von Arbeitsplätzen nach Abklingen der Corona-Pandemie. Sie wandten sich in einem Brief an die Parlamentsabgeordneten und forderten sie auf, den Entwurf in der gegenwärtigen Form abzuschmettern, teilte der Ungarische Gewerkschaftsverband (MASZSZ) mit. Die Gewerkschaften halten es für besorgniserregend, dass die Vorlage ohne jede Abstimmung eingereicht wurde. Zudem ermöglichen EU-Richtlinien einen Arbeitszeitrahmen von max. 12 Monaten, selbst dann noch muss dieser im Kollektivvertrag verankert oder mit den Sozialpartnern abgestimmt sein.

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