MSZP

Perfider Beigeschmack

„Die Regierung scheint nichts Besseres zu tun zu haben, als den Budapester OB, die Opposition und die EU zu verleumden, die Städte und Gemeinden in den Bankrott zu treiben, den Balaton auszurauben und Regierungskritiker von der Polizei abholen zu lassen.“ Diese frappante Meinung äußerte der MSZP-Fraktionsvize Tamás Harangozó auf einer Online-Pressekonferenz am Donnerstag in Reaktion auf die Regierungspressekonferenz, die er als „PR-Info“ bezeichnete. Es habe einen perfiden Beigeschmack, wenn jene Orbán-Regierung das Europaparlament mit einer kommunistischen Diktatur vergleiche, die einfache Bürger wegen Meinungsäußerungen auf Facebook verhaftet. Es sei unglaublich, dass die Regierung auf ihrer 12-stündigen Sitzung offenbar keine Zeit fand, sich mit Fragen des Gesundheits- und Sozialwesens auseinanderzusetzen. So hätte Licht ins Dunkel gelangen können, warum staatliche Krankenhäuser zu Zentren der Corona-Infektionen wurden, aus denen das Virus anschließend in die Altenheime gelangte.

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