Foto: MTI / Zoltán Máthé

Nachruf

Oplatka verstarb in zweiter Heimat

Der schweizerisch-ungarische Journalist Andreas (András) Oplatka ist, wie wir erst am Freitag erfuhren, noch am vorigen Mittwoch in Zollikon bei Zürich verstorben. Der Begründer der Stiftung „Freunde von Ungarn“ und Herausgeber ihres Nachrichtenportals „Ungarn heute“ verstarb nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren. Der 1942 in Budapest geborene Oplatka war erst 14, als seine Familie 1956 Ungarn den Rücken kehrte. Später studierte er in Zürich und Wien, kehrte dank seiner Tätigkeit als Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) nach 1968 aber immer häufiger nach Ungarn zurück. Oplatka begleitete die Systemwende intensiv und schrieb neben Artikeln auch mehrere Bücher über die neuere ungarische Geschichte. Er war Externes Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (MTA) und saß im Beirat der deutschsprachigen Andrássy-Universität in Budapest.
Im kommenden BZ Magazin erscheint ein ausführlicher Nachruf aus der Feder von Gergely Prőhle.

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