Beschränkungen

Nun auch für Budapest gelockert

Die Regierung hat nach langem Hickhack nun auch die strengeren Ausgangsbeschränkungen für die Hauptstadt aufgehoben. Damit gelten ab diesem Montag wieder landesweit einheitliche, gelockerte Bestimmungen zur Abwehr des Coronavirus. Vor zwei Wochen erlaubte die schwache Infektionsentwicklung bereits außerhalb des Großraums Budapest eine Lockerung der Vorgaben.

Ab heute dürfen die Kliniken wieder ein Drittel der Mitte April auf Anordnung des Ministers für Corona-Patienten freigesetzten Betten mit anderen Kranken belegen. Das gab der für das Gesundheitswesen zuständige HR-Minister Miklós Kásler nach einer Video-Schalte mit den Krankenhaus-Direktoren am Freitag bekannt. Der Minister bekräftigte die Zentralisierung bei der Behandlung von Corona-Patienten, da aktuell in 15 der landesweit 41 „Seuchen“-­Kliniken weniger als 10 Patienten betreut würden.

Von Freitag bis Sonntag starben in Ungarn 12 Menschen am neuartigen Coronavirus, so dass nunmehr 451 Todesopfer der Epidemie registriert sind. Mittlerweile gelten mehr als 3.500 Menschen als infiziert (bei landesweit 135.000 Tests), 1.400 Personen konnten geheilt aus den Kliniken entlassen werden, wo noch 560 Corona-Patienten (darunter weniger als 50 an Beatmungsgeräten) behandelt werden. Allein in den Altersheimen gab es mehr als 1.000 Infektionen und 105 Todesfälle.

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