Bauwesen

Nebeneffekte dünnerer Auftragslage

Die Gesamtleistung des Bauwesens im Zeitraum Januar-Mai dürfte bereits mit 6% im Minus rangieren, schätzt der Branchenverband ÉVOSZ in seinem wöchentlichen Lagebericht. Die Kapazitäten würden bei einem reibungslosen Geschäftsverlauf für dieses Jahr ein Bauvolumen von 4.500-5.000 Mrd. Forint erlauben. Weil sich Neuabschlüsse immer mehr verzögern, dürfte der Auftragsbestand Ende Mai bis zu einem Fünftel unter Vorjahresniveau liegen. Die ausgedünnte Auftragslage bringt den Nebeneffekt mit sich, dass bislang verschleppte Projekte zunehmend zügiger abgearbeitet werden. Neben den Unsicherheiten in allen Segmenten greift nun wieder ein altes Problem um sich: die Schuldenketten.

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