Innovationen

Nationallabore kommen

Die Regierung hat auf ihrer Sitzung in der vorigen Woche die neue Strategie für Forschung, Entwicklung und Innovationen (F+E+I) des Ministeriums für Innovationen und Technologien (ITM) angenommen. In diesem Zusammenhang wurde am Freitag eine neue Ausschreibung über 53 Mrd. Forint im Rahmen des Nationalen F+E+I-Fonds aufgelegt, sagte Minister László Palkovics vor Pfingsten in Zalaegerszeg. Alle „Akteure der Innovationskette“ seien angesprochen, von der Mikrofirma über die KMU bis hin zu Großunternehmen, aber auch Kooperationen der Industrie mit Universitäten. Ungarn stehe in Bezug auf die Innovationskraft global an 35. Stelle, in Europa auf den Rängen 20-23, was gute Ergebnisse seien, die aber nicht rechtfertigten, sich selbstzufrieden zurückzulehnen. Das Land wandte 2018 ca. 1,53% am BIP für F+E-Zwecke auf, bis 2030 will man einen Anteil von 3% erreichen. Binnen fünf Jahren werden für 90 Mrd. Forint insgesamt 18 Nationallabore eingerichtet, neu sind ein Virologisches und ein KI-Laboratorium. Wie der Minister erläuterte, habe das ITM zwei Dutzend Forschungen in Verbindung mit dem Coronavirus mit insgesamt 3 Mrd. Forint unterstützt.

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