Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó gemeinsam mit Choe Kyoo-Sik, dem Botschafter Südkoreas in Budapest: „Mit südkoreanischen Investitionen kommt Spitzentechnologie ins Land, sie tragen mit ihrer hohen Wertschöpfung zum raschen Dimensionswandel in der ungarischen Wirtschaft bei.“ (Foto: MTI / Tibor Illyés)

Samyang Biopharm

Milliarden-Investition in Gödöllő

Das südkoreanische Unternehmen Samyang Biopharm errichtet in Gödöllő mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 8,6 Mrd. Forint (25 Mio. Euro) ein Produktionswerk für medizinische Instrumente.

Die Regierung gewährt Zuwendungen in Höhe von 1,3 Mrd. Forint. Hier entstehen anfangs 55 Arbeitsplätze, informierte Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó (gemeinsam mit dem Botschafter Südkoreas in Budapest, Choe Kyoo-Sik) am Dienstag in Budapest bei der Ankündigung der Entwicklung.

„Mit südkoreanischen Investitionen kommt Spitzentechnologie ins Land, sie tragen mit ihrer hohen Wertschöpfung zum raschen Dimensionswandel in der ungarischen Wirtschaft bei“, sagte der Minister. Szijjártó hatte bereits am Montag bei Verhandlungen in Seoul angekündigt, dass in Anbetracht des positiven Investitions- und Wirtschaftsumfelds in den kommenden Monaten südkoreanische Unternehmen Entwicklungen in Höhe von mehreren 100 Mio. Euro in Ungarn realisieren werden.

Das Werk in Gödöllő ist die erste europäische Produktionsstätte für medizinische Instrumente der Samyang-Gruppe und gleichzeitig die erste Investition der südkoreanischen Pharmaindustrie in Ungarn. Während der Corona-Pandemie habe sich eindeutig herausgestellt, welch immense Bedeutung solchen Kapazitäten zukommt. Diese Investition verringert die Abhängigkeit Ungarns in schwierigen Zeiten, sagte Szijjártó weiter.

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