Bankensektor

Kommt es zur großen Fusion?

Die Takarékbank-Gruppe und die MKB-Gruppe haben eine Absichtserklärung zur Bildung einer gemeinsamen Finanzholdinggesellschaft unterzeichnet. Die beiden einheimischen Geldinstitute, die in insgesamt 840 Filialen rund 1,3 Mio. Kunden betreuen, eine kumulierte Bilanzsumme von 4.300 Mrd. Forint aufweisen, 2.600 Mrd. Forint an Krediten ausgereicht und Kundeneinlagen in Höhe von 3.100 Mrd. Forint gesammelt haben, wollen in der Holding paritätisch vertreten sein. Aus dem Spitzeninstitut des Genossenschaftssektors und der früheren BayernLB-­Tochter würde die Nr. 2 in Ungarn hinter der OTP-Gruppe entstehen. Die Führung der neuen Bankgruppe soll Takarék-Chef József Vida anvertraut werden, dem der heutige MKB-Chef Ádám Balog zur Seite gestellt würde. Geprüft werde derzeit noch eine Integration der MKB Bank in den Sparkassensektor.

Schreibe einen Kommentar