Foto: MTI/ Márton Mónus

Radfahren

Immer beliebter auch in Budapest

Am Wochenende wurden an mehreren Messstellen an Radwegen in der Hauptstadt so viele Radfahrer wie nie zuvor an „normalen“ Tagen gemessen. An den Aufzug der Radfahrer „I bike Budapest“ von 2018, als sich 25.000 Umweltfreunde aufs Rad schwangen, kommen diese Zahlen natürlich nicht heran. Auf der Uferstraße Bem rakpart auf der Budaer Seite waren mehr als 6.000 Radfahrer unterwegs, auf der Árpád-Brücke 3.800.

Experten sind sich sicher, dass noch weitaus mehr Bürger auf ihren Drahtesel umsteigen würden, sofern sich Radfahrer im Autoverkehr der Hauptstadt wohler fühlen könnten. Deshalb erkundigt sich die Budapester Verkehrszentrale BKK systematisch über die Akzeptanz radfreundlicher Maßnahmen durch die Bevölkerung: Weil deutlich weniger Pkw in der Stadt unterwegs sind, werden Spuren längs mehr und mehr Verkehrsadern – Bartók Béla út, Tétényi út, Üllői út, Große Ringstraße – nun für die Radfahrer ausgelegt.

Zum 1. Mal wurde der „Radweg des Jahres“ gekürt: Sieger des Publikumswettbewerbs wurde die Strecke zwischen Tatabánya und Tata. Der 6,8 km lange Radweg wurde 2013 übergeben und ist Teil des internationalen EuroVelo 6. Übrigens glauben Radfahrer kaum an eine Ansteckungsgefahr, während sie kräftig in die Pedalen treten.

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