Wohnungsmieten

Im Schatten von Prag und Wien

Budapest gilt im internationalen Vergleich immer noch als relativ preiswert, was die Mietpreise für Wohnungen anbelangt. Für eine Wohnung im guten Zustand und mit guter Ausstattung sind monatliche Kaltmieten von 800 Euro (für ein Zimmer, 40-60 m2), 1.050 Euro (2 Zimmer, 60-80 m2) bzw. 1.550 Euro (für 3 Zimmer, 110-130 m2) einzukalkulieren, schreiben die Experten der Immobilienfirma Duna House, die ihre Daten im 1., 2., 3., 5., 6., 7., und 12. Stadtbezirk erhoben. Gestützt auf Eurostat-Daten wird die Innenstadt von Budapest damit vom Preisniveau in der Region allein durch Prag und Wien in den Schatten gestellt, wohingegen Wohnungen zur Miete in Bratislava, Bukarest und Warschau günstiger zu haben sind. Laut Duna House stiegen die Preise 2019 gegenüber 2018 freilich in keiner anderen europäischen Hauptstadt so intensiv, wie in Budapest, nämlich im Schnitt um 15%. Gewöhnlich stiegen die Preise um 2-8%, in Wien purzelten die Mieten derweil um 3%. In diesem Jahr hat die Corona-Krise die Preisverhältnisse gehörig durcheinandergewirbelt, doch könne hier nicht von dauerhaften Trends die Rede sein.

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