Die MTI-Graphik zeigt die Entwicklung der Investitionen seit 2002 (Vorjahr = 100).

Investitionen

Hand in Hand mit dem EU-Zyklus

Die Investitionen sind im I. Quartal um 1,8% zurückgegangen, teilte das KSH am Donnerstag mit. Diese Zahlen, mit denen ein lang anhaltender Aufwärtstrend sein Ende fand, zeigten bereits erste Auswirkungen der Corona-Krise und ihrer Effekte auf die internationale Wirtschaft. Einschneidender war jedoch der zu Ende gehende EU-Zyklus, so dass sich das zuletzt extrem hohe Niveau staatlicher Projekte nicht halten lässt. Das saisonal bereinigte Investitionsvolumen sank gegenüber dem IV. Quartal um 1,1%. Nachdem die Investitionstätigkeit 2019 einen neuen Rekordwert von 10.550 Mrd. Forint (+14%) verzeichnete, gibt das gewöhnlich unterrepräsentierte I. Quartal mit einer Summe von 1.800 Mrd. Forint kaum Aufschluss über die im Gesamtjahr 2020 zu erwartende Entwicklung. In den ersten drei Monaten fielen unter den wichtigeren Volkswirtschaftsbranchen aber nur Transport/Logistik zurück, während das verarbeitende Gewerbe und der Handel stagnierten, der Immobiliensektor um ein Zehntel, die Land- und Forstwirtschaft um nahezu ein Drittel zulegten.

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