Foto: MTI / Tamás Kovács

BorsodChem

Größtes Einzelprojekt

Am Donnerstag setzte sich die Reihe feierlich verkündeter Investitionsprojekte fort, die der Staat dank einer Sondergenehmigung der EU in der Corona-Krise mit Fördermitteln bis zu 800.000 Euro bedenkt. Die von der chinesischen Wanhua-Gruppe geführte BorsodChem erweitert die Kapazitäten ihres Polyol-Werks von 20.000 auf 30.000 t und investiert in dieses Projekt 1,3 Mrd. Forint (3,75 Mio. Euro), sagte Werksdirektor László Kruppa (2.v.l.). Das im ostungarischen Kazincbarcika beheimatete Unternehmen erlöst schon heute knapp 90% seiner Umsätze im Exportgeschäft und beliefert 76 Ländermärkte auf vier Kontinenten. Daneben investiert die Fevita Zrt. 563 Mio. Forint in Feinfrost-Technologien, um sich Exportmärkte im Fernen Osten zu erschließen, und der Fahrradbauer NEUZER Kft. 440 Mio. Forint in gestärkte Zulieferernetze.

Wie Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó (M. r.) bei der Zeremonie mit den Firmenvertretern am Donnerstag betonte, werden 806 Unternehmen (unter denen BorsodChem vermutlich die mit Abstand stärkste Zusage gemacht hat) insgesamt 169 Mrd. Forint an staatlichen Zuschüssen erhalten. Allein die drei oben genannten Firmen haben den Fortbestand von nahezu 3.250 Arbeitsplätzen zugesichert.

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