Foto: MTI / Mátyás Borsos

Ungarn-Rumänien

Gegenseitige Achtung

Ungarn möchte zu Rumänien eine Zusammenarbeit auf der Grundlage der gegenseitigen Achtung aufbauen und das gute Einvernehmen beider Länder während der Corona-Pandemie weiterentwickeln, erklärte Außenminister Péter Szijjártó (l.) nach Verhandlungen mit seinem rumänischen Amtskollegen Bogdan Aurescu. Szijjártó bat, dass Rumänien die auf seinem Territorium lebende ungarische Minderheit als Ressource betrachten soll. Zudem sollte Ungarn nicht Thema der anstehenden rumänischen Wahlen sein. Aurescu betonte wiederum in Anbetracht des nahenden 100. Jahrestages der Unterzeichnung des Friedensvertrags von Trianon, dass beide Länder ihre unterschiedliche Geschichtsauffassung vergessen und sich auf gegenseitig vorteilhafte Projekte konzentrieren bzw. eine strategische Partnerschaft aufbauen müssten.

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