Die MTI-Grafik zeigt die Entwicklung der Nettodurchschnittslöhne in der Haushaltsphäre (lila) und bei Unternehmen (grün), Forint/Monat.

Einkommen

Gedrosselter Anstieg

Im April beliefen sich die Bruttodurchschnittslöhne auf 400.200 Forint – ein Anstieg um 7,8% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Infolge der Corona-­Pandemie verlangsamte sich das Tempo des Anstiegs gegenüber der Erhöhung von 9% vor einem Jahr, meldete das KSH am Dienstag. Der diesjährige April wies zugleich den niedrigsten Jahresanstieg seit Dezember 2016 aus. Unter Berücksichtigung der Inflationsrate von 2,4% kletterten die Reallöhne um 5,3%, ohne ABM-Kräfte um 5,1% zum Vorjahr. Die Nettodurchschnittslöhne erreichten 266.100 Forint.

Im verarbeitenden Gewerbe stiegen die Bruttolöhne im Jahresvergleich um 0,5% auf 409.500, in der Bauindustrie um 12,2% auf 308.500 Forint, in der Agrarwirtschaft um 9,0% auf 312.600 Forint, im Bildungswesen um 5,2% auf 348.000 Forint und im Gesundheitswesen um 14,2% auf 395.000 Forint. In den ersten vier Monaten kletterten die Brutto- und Nettodurchschnittslöhne gleichermaßen um 8,7%, die Reallöhne unter Berücksichtigung der Teuerungsrate von 3,9% um 4,6%.

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