Die MTI-Grafik zeigt die Entwicklung der Inflation in Ungarn seit der Wende (Vorjahr = 100).

Verbraucherpreise

Gedrosselte Inflation

Im April kletterten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um durchschnittlich 2,4%, im Vergleich zum März sanken sie im Schnitt um 0,6%, geht aus den Daten des Zentralamts für Statistik (KSH) hervor. Lebensmittelpreise erhöhten sich zum März aufgrund der Effekte der Corona-Krise mit 1,4% im höchsten Umfang. Innerhalb eines Monats sanken derweil die Kraftstoffpreise wegen der fallenden Erdölpreise um 16,4%. Die Jahreskerninflation betrug wie bereits im März 4,3%.

Im Vergleich zum April 2019 fielen die Kraftstoffpreise um 22,7%, die Lebensmittelpreise erhöhten sich um 8,7%, innerhalb dessen Schweinefleisch um 28,9%, Salami und Schinken um 12,5%, frisches Obst um 30,8%, Zucker um 14,1%, alkoholische Getränke um 3,4% und Tabakwaren um 11,1%. Dienstleistungen verteuerten sich um 3,0%.

Der gedrosselte Inflationsanstieg im April sei einzig und allein auf den Preisverfall bei Kraftstoffen zurückzuführen. Die unverändert hohe Kerninflation zeige, dass der Inflationsdruck nicht aus der Wirtschaft verschwunden ist, lautet der Konsens der Analysten.

Die MTI-Grafik zeigt die Entwicklung der Inflation in Ungarn seit der Wende (Vorjahr = 100).

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