Das Foto zeigt (v. l.) Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó mit den Geschäftsführern János Bálind (Bálind Kft.), Charles Wassen (Dana Hungary Kft.) und Yann Keraudren (Valeo-Siemens eAutomotive Kft.) nach der Unterzeichnung der Förderverträge. Foto: MTI/ Tamás Kovács

Investitionsprogramm

Einzig der Bedarf setzt Obergrenze

Bis Montag haben sich 526 Unternehmen um die neuartigen Förderungen beworben, indem sie im Gegenzug Investitionen im Gesamtvolumen von 254 Mrd. Forint (715 Mio. Euro) zugesagt haben. Das sagte Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó, als er am Montag drei Partnerfirmen – Valeo Siemens, Dana und Bálind Kft. – die Vertragsdokumente überreichte. Die Regierung sei besonders glücklich, dass sich 416 dieser Unternehmen im ungarischen Eigentum befinden. Gerade erst in der Vorwoche wurde der Förderrahmen auf 100 Mrd. Forint verdoppelt, doch einzig der Bedarf setze dem Programm eine Obergrenze. Basis ist die Bewilligung durch die EU-Kommission, wonach die Mitgliedstaaten den Firmen in der Corona-Krise bis zu 800.000 Euro zuschießen dürfen. Ungarn will zum Schutz von Arbeitsplätzen bis zur Hälfte der anfallenden Investitionskosten übernehmen.

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