Dienstleistungssaldo

Einbußen durch Krise

Der Handel mit Dienstleistungen ist im I. Quartal bereits deutlich geschrumpft, da Tourismus und Speditionswesen für Übersee und Europa von der Corona-Krise erfasst wurden. Die Exportleistung summierte sich noch auf 5,6 Mrd. Euro (-6,9%), die Importe auf 3,9 Mrd. Euro (-3,9%). Der Überschuss fiel im Vergleich zum Rekordwert von Anfang 2019 um gut 250 Mio. Euro zurück. Ungarn wickelt mehr als zwei Drittel des Dienstleistungshandels innerhalb der EU ab (wichtigste Partner sind Deutschland und Österreich); der Überschuss erreichte in dieser Relation 820 Mio. Euro, 80 Mio. Euro weniger, als vor einem Jahr. Sogar um die Hälfte fiel der Überschuss im Handel mit den USA. Unter den Leistungsträgern büßten die Spediteure bis Ende März mehr als ein Viertel ihres Geschäfts ein, Lohnarbeit fiel um ein Fünftel und der Tourismus um ein Achtel zurück.

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