Frauenhandball

EHF streicht Finale ersatzlos

Der Handballverband EHF gab am Freitag die Streichung der Final Four in der Champions League (CL) bekannt. Das Finale des Wettbewerbs, in dem Titelverteidiger Audi ETO Győr chancenreich im Rennen war, sollte wie seit Jahren bewährt ursprünglich Anfang Mai in Budapest stattfinden – wegen des Coronavirus wurde dieser Termin zunächst auf den 3.-6. September verlegt. In dem Fall hätten bereits die Viertelfinals in Budapest stattgefunden; in Einzelspielen an Stelle der gewohnten Austragung mit Heim- und Auswärtsspiel.

Am 1. Juli findet die Auslosung der Gruppen für die kommende CL-Saison statt. Anders als bisher wird es nur noch zwei Gruppen zu jeweils 8 Mannschaften geben, aus denen sich die besten vier Teams direkt für das Viertelfinale qualifizieren. Der Titelverteidiger aus Győr wurde mit Rostow-Don, Metz und Valcea in Topf 1 gesetzt, FTC-Rail Cargo landete in Topf 3, darf aber laut neuer EHF-Ausschreibung nicht in der Hauptrunde mit Audi ETO in eine Gruppe gelost werden.

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