Foto: MTI/ János Vajda

Unwetter

Dutzende obdachlos

Die Wetterturbulenzen haben am Wochenende für viele Schlagzeilen gesorgt. Die heftige Sturmfront in der Nacht vom Freitag zum Samstag zog in 14 Komitaten eine Spur der Verwüstung, am schwersten wurde jedoch der Nordosten (Borsod, Szabolcs und Hajdú-Bihar) in Mitleidenschaft gezogen. Allein in Eger wurden vier Dutzend Menschen obdachlos. Ein Fluss aus Schlamm und Geröll blockierte stundenlang Straße und Gleise zwischen Eger und dem beliebten Ausflugsort Szilvásvárad. In zahlreichen Städten und Gemeinden regnete es so intensiv, dass die Kanalisation das Regenwasser nicht ableiten konnte. Neben Eger stieg das Wasser auch in verschiedenen Straßen von Miskolc (Foto) und Nyíregyháza vorübergehend bis auf 50-100 cm an. Im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén drehten sich die Gewitter seit Freitagmorgen förmlich im Kreis, was die Überschwemmungen begünstigte.

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