Trianon-Gedenken

Budapest blieb stehen

Am Donnerstagnachmittag um 16.30 Uhr kam der öffentliche Verkehr in Buda­pest für eine Minute des Gedenkens zum Erliegen. OB Gergely Karácsony hatte die Budapester um die Schweigeminute zum 100. Jubiläum des Urteils von Trianon gebeten. Neben der Anweisung für die Budapester Verkehrsbetriebe bat er auch Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, kurz innezuhalten. Ministerpräsident Viktor Orbán lobte diese Initiative als „richtiges Verhalten am 4. Juni, denn Budapest ist die Hauptstadt der Nation“. Ungeachtet aller politischen Differenzen „gehören wir doch alle zur gleichen ungarischen Nation“, fügte er hinzu. Am Abend wurde ebenfalls auf Vorschlag des Oberbürgermeisters die Kettenbrücke in den Nationalfarben rot-weiß-grün angestrahlt.

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