Staatsanwaltschaft

Bige droht Haft

Die Staatsanwaltschaft erhob gegen den „Düngemittelkönig“ László Bige Anklage und beantragt eine fünfjährige Haftstrafe sowie die Beschlagnahme von Bestechungsgeld in Höhe von 135 Mio. Forint, berichtet das Portal 24.hu. Bereits im Herbst 2018 ermittelten die Polizei und der Katastrophenschutz wegen angeblicher Verletzung des Abfallwirtschaftsgesetzes und anderer Straftaten. Innerhalb eines halben Jahres „besuchten“ die Polizei 12 Mal, der Katastrophenschutz 9 Mal das Werk in Szolnok. Es wurde geschlossen und konnte erst nach Monaten wiedereröffnet werden. Das Gericht entschied im Oktober, dass das Werk unrechtmäßig geschlossen worden war. Bige erlitt nach eigenen Angaben wegen der Werksschließung Verluste von mehreren Milliarden Forint. Bige hatte im November erklärt, die Behörden hätten ihn im Visier, da er einen Streit mit OTP-Vorstand Sándor Csányi hatte, der seine Firma, die Nitrogénművek Zrt. bzw. die Bige-Holding, übernehmen will. Csányi stehe hinter den systematischen Anschuldigungen gegen ihn.

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