Die Zeit

10 Jahre „Ära Orbán“

Aus Anlass seines 10. Amtsjubiläums als ungarischer Ministerpräsident hat Die Zeit Viktor Orbán eine Analyse von Ulrich Krökel gewidmet. Der merkt als Fußnote an, dass Orbán schon einmal zwischen 1998 und 2002 Regierungschef war, wobei er die „Ära Orbán“ erst mit seinem zweiten Amtsantritt im Mai 2010 begründen konnte, „mit einem fulminanten Wahlsieg im Rücken“, der dem Fidesz eine Zweidrittelmehrheit brachte. Seitdem setzte er Schritt für Schritt seinen Masterplan um, eine neue Ordnung zu errichten. Nach dem nächsten Zweidrittel-Wahlsieg 2014 brachte Orbán den „illiberalen Staat“ ins Spiel. Vor allem aber mit seiner kompromisslosen Migrationspolitik ab 2015 wurde er zur Ikone der neuen nationalistischen Rechten in Europa.

Schreibe einen Kommentar