Die Statue des großen Feldheeren János Hunyadi unter der Burg. Foto: MTI/ Robert Hegedüs

Geschichtsgedenken

Ungarn will Europa den Weg weisen

Das Glockenläuten zur Mittagszeit sollte eine Mahnung sein, dass die Ungarn schon seit jeher die Gefahren für Europa schneller als andere erkannten.

Das sagte der Staatssekretär des Verteidigungsministeriums, Tamás Vargha, zum Gedenken des 569. Jahrestages der triumphalen Schlacht von Nándorfehérvár (heute Belgrad). Feldheer János Hunyadi stoppte 1456 die osmanische Expansion nach Europa, seine Armee fügte dem Heer von Sultan Mehmed eine vernichtende Niederlage zu.

Die Botschaft jener legendären Schlacht für die Nachwelt sei laut Vargha, dass Ungarn auch heute dem christlichen Europa den Weg weisen müsse. „Dieser Weg kann nur der Weg des Friedens sein“, meinte der Staatssekretär. Mit dem im Gedenken an den großen Feldheeren durch den Papst angewiesenen Glockenläuten ist die Erkenntnis verbunden, dass sich die Ungarn in Europa als erste den Herausforderungen stellen mussten. „Damals verstanden in ganz Europa einzig und allein die Ungarn, welche Gefahren vom Einströmen eines Volkes fremder Sprache, Kultur und Religion ausgehen.“

Diese Gefahr besteht auch seit 2015 wieder permanent, als sich Ungarn für die Errichtung des südlichen Grenzzauns entschied, um die Sicherheit des Landes gegen den unkontrollierten Zustrom illegaler Migranten zu gewährleisten. Der seit 2022 offen zwischen Russland und der Ukraine geführte Krieg trage das Risiko einer Eskalation in sich, führte Vargha weiter aus. Deshalb trete Ungarn von Beginn an konsequent für einen Friedensschluss ein.

Zum 555. Jubiläum der Schlacht von Nándorfehérvár erklärte das ungarische Parlament den 22. Juli im Jahre 2011 zum nationalen Gedenktag, der seither jährlich begangen wird.

10 Antworten auf “Ungarn will Europa den Weg weisen

      1. Was meinen Sie?
        Die Belagerung von Belgrad durch Sultan Mehmet II? Da wurde Johann Hunyadi durch ein Heer Kreuzfahrer unterstützt. Kann man wohl kaum als Einer gegen die Welt bezeichnen.

        Dann gab es noch den Prozeß gegen das Todesurteil für Jeanne d’Arc in Frankreich. Die war da allerdings schon eingerichtet. Paßt auch nicht so richtig.

        Weiter fällt mir da nichts ein. Ach ja, ein Schaltjahr war 1456 auch noch.

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  1. Nun England, Frankreich, Schweden Deutschland sind schon verloren.
    Viel Spaß mit den Messerstechern
    Heute um 10 Uhr Tusvanyos. Was Herr Orban in der letzten Jahren gesagt und ermahnt hat, eingetreten.
    Die EU in der Zange. China-Usa-Migranten-Russland.
    Projekt Ukraine bröckelt auch.

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