Ausgrabungen
Krypta unter Schlammschicht
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Archäologen legten eine Gruft frei, die Anfang des 17. Jahrhunderts angelegt worden war. Der Goldene Ehering von Zsófia Bethlen führte die Experten auf die Spur von Gáspár János Szövérdi. Dieser war Botschafter von Fürst Gábor Bethlen (1580-1629) in Konstantinopel, Zsófia war seine zweite Frau.

Die Krypta wurde im Laufe der Zeit immer wieder überschwemmt; die Archäologen deckten unter einer dicken Schlammschicht insgesamt zehn Gräber auf. Szövérdi hatte der heute unter Denkmalschutz stehenden Kirche in Gyulakuta (Fantanele) im Székler-Land 1625 großzügig bei der Finanzierung der Deckenrenovierung geholfen. Wo er begraben wurde, war aber bislang nicht bekannt.
