Munkácsy-Porträt
Sensation aus Australien versteigert
Das Bild „Porträt von Zsófia Zichy“ befand sich bis vor wenigen Monaten im Besitz einer australischen Familie, als Kunsthistoriker von seiner Existenz erfuhren. Das Gemälde, das seit über 100 Jahren nicht mehr öffentlich zu sehen war, hatte im Vorfeld große Aufmerksamkeit erregt. Tausende Kunstinteressierte besuchten die Virág-Galerie in den Wochen vor der Auktion, um einen Blick auf das Kunstwerk zu werfen.
Der Bieterwettstreit begann bei 48 Mio. Forint und steigerte sich bis zum Zuschlag bei 160 Mio. Forint. Bei der Auktion im Budapester Kongresszentrum wurden weitere bedeutende Kunstwerke versteigert. József Egrys „Segelboot“ erzielte 60 Mio. Forint, das Gemälde „Frühling in Nagybánya“ von Tibor Boromisza 50 Mio. Forint und Victor Vasarelys „Reng“ 26 Mio. Forint.
