Foto: MTI/ Balázs Mohai

Auktion

Rekordpreis für Csontváry

Ein Csontváry-Gemälde erzielte am Wochenende den bislang höchsten Preis in der Geschichte des ungarischen Auktionsmarkts.

Bei der Auktion der Judit Virág-Galerie im Budapester Kongresszentrum war der Rufpreis für das Gemälde „Geheimnisvolle Insel“ des ungarischen Malers Tivadar Kosztka Csontváry mit 160 Mio. Forint bereits ein Rekord, schlussendlich wurde es jedoch für sage und schreibe 460 Mio. Forint ersteigert.

Auch die beiden anderen Raritäten von József Rippl-Rónai und Armand Schönberger, die bislang im Ausland waren, erzielten enorme Preise. „Elegante Dame im Garten“ wurde nach einem Rufpreis von 44 Mio. Forint von einem Online-Bieter für 95 Mio. Forint erworben. Das Werk von Rippl-Rónai war zuletzt in den 1940er Jahren in Ungarn zu sehen. Das aus dem Jahre 1932 stammende Gemälde „Akte mit Obst“ von Schönberger wurde für 40 Mio. Forint verkauft und lag damit um 10 Mio. über dem Rufpreis. In den vergangenen neunzig Jahren war es im Besitz einer slowakischen Familie.

Bei der Winterauktion der Kieselbach-Galerie im Hotel Marriott wurde zudem das Gemälde „Kämmende Frau“ von Rippl-Rónai für 280 Mio. Forint versteigert.

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