Seit Donnerstag zeigt das Kunstgewerbemuseum eine ungewöhnliche Ausstellung. Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

Esterházy-Schätze

Opus 735

Zum 150. Geburtstag des Kunstgewerbemuseums wird die Sonderausstellung „Opus 735“ gezeigt.

In ihrem Mittelpunkt stehen Kunstschätze aus der Esterházy-Sammlung, die noch vor ihrer Restauration stehen.

Das Museum im Herzen von Budapest ist seit 2017 geschlossen und öffnet für diese Schau nur provisorisch, bis zum 25. September. Die Schätze der Familie Esterházy wurden über fünf Jahrhunderte zusammengetragen. Seit sieben Jahrzehnten restaurieren Mitarbeiter des Kunstgewerbemuseums die in schicksalshaften Jahren in Mitleidenschaft gezogenen Kunstgegenstände.

Einen Anlass für die außergewöhnliche Ausstellung, die bewusst jene Stücke zeigt, die noch nicht instandgesetzt sind, bot der Ukraine-Krieg – das Museum möchte auf seine Weise auf die Zerstörungswut von Kriegen hinweisen. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Esterházy-Palais in der Budaer Burg durch mehrere Bomben getroffen – ein Teil der Sammlung ging dabei unwiederbringlich verloren, ein Teil wurde beschädigt.

Es handelt sich um die 735. Ausstellung in dem 1872 eröffneten Museum.

Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

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