Fotos: MTI/ Attila Balázs

Tierparks

Neue Eiswelt in Nyíregyháza für Groß und Klein

Der Zoo von Nyíregyháza stellt fortan im Rahmen einer interaktiven Show die Welt am Polarkreis vor.

Pünktlich zum langen Pfingst-Wochenende wurde die aus annähernd 14 Mrd. Forint (zu heutigen Preisen 36 Mio. Euro) im Rahmen des Programms „Moderne Städte“ realisierte Eiswelt eröffnet. Das mit in Europa einzigartigen technischen Lösungen ausgestattete Gebäude und die angeschlossene Außenanlage bieten auf zwei Hektar Platz für seltene arktische Tierarten, die das Publikum in Ungarn noch nicht erleben konnte.

Lebendige Nachahmungen

Die Eiszeit wird für Besucher durch realistisch nachgestellte Mammuts und Mammutskelette lebendig. Das größte Raubtier der Welt, der Eisbär, kann bei seinen Streifzügen unter Wasser in einem vier Meter tiefen Becken beobachtet werden. Königspinguine können hier das erste Mal live in Ungarn besichtigt werden. Der aus den Zeichentrickfilmen bekannte Felsenpinguin und der Humboldt-Pinguin, der in wärmeren Gebieten zu Hause ist, können in einem Raum bei etwa 0C° bewundert werden. In der Außenanlage werden Alaska und Sibirien mithilfe des Weißkopfseeadlers und des Stelleradlers, des größten Adlervogels der Welt, zum Leben erweckt. Neben Polarwölfen und Rentieren können Besucher auch patagonische Seelöwen besichtigen und die auf eine Temperatur nahe am Gefrierpunkt temperierte Klimakammer ausprobieren.

Auf dem Floß und im U-Boot

Auf dem sogenannten „rauschenden Fluss“ kann das Publikum die Tiere aus baumstammähnlichen Booten heraus, mit Hilfe der Strömung des Wassers, beobachten. Darüber hinaus können Besucher im Indianerlager einen Einblick in das Leben der kanadischen Ureinwohner erhalten und ihre Iglus besichtigen. Mit Hilfe eines via VR-Brille aktivierten U-Boots können Groß und Klein in die Tiefen der eisigen Meere eintauchen. In den riesigen, im Gebäude installierten Aquarien wird die Welt der Fische aus der Gegend des Polarkreises live präsentiert.

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