Foto: MTI/ Csaba Krizsán

Malerei

Munkácsy in Győr

Noch bis zum 30. Januar ist die Ausstellung des bedeutendsten ungarischen Kunstmalers Mihály von Munkácsy im Rómer-Museum zu sehen.

Die reichhaltige Ausstellung war im Jubiläumsjahr der Stadt eine der wohl größten kulturellen Attraktionen im Rahmen der 750-Jahrfeiern und zog bislang 20.000 Besucher an, was die Organisatoren mit Recht als Publikumserfolg bezeichnen.

Im barocken Palais Eszterházy sind über 65 Gemälde und Grafiken des bekannten und beliebten Meisters zu bewundern, die dem Museum vom New Yorker Kunstsammler Imre Pákh zur Verfügung gestellt wurden. Die Meisterwerke umspannen ein halbes Jahrhundert, so dass alle künstlerischen Schaffensperioden des Malers repräsentiert sind. Darunter sind etliche, bisher noch nicht ausgestellte und weniger bekannte Gemälde sowie eine Zeichnung des 17-jährigen Malers, sein frühestes Werk.

Ein interessanter Aspekt ist, dass der vielleicht berühmteste ungarische Maler ursprünglich aus einer bayerischen Familie stammte, die seit dem 18. Jahrhundert in Ost-Ungarn ansässig war, wo er 1844 in Munkács als Michael Leo Lieb zur Welt kam. Seine Werke sind außer in Ungarn auch in mehreren Museen Europas und den USA ausgestellt.

Rómer Flóris Múzeum
Győr, Király u. 17
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel