Bis zum 19. Februar 2023 ist die Ausstellung geöffnet. Foto: MTI/ Zoltán Balogh

Museum der Schönen Künste

Meisterwerke von El Greco

Mehr als fünfzig Werke von Domínikos Theotokópoulos zeigt das Budapester Museum der Schönen Künste am Heldenplatz ab diesem Wochenende.

Dieses Haus verfügt in Europa (außerhalb Spaniens) über die meisten Original-Gemälde El Grecos, eine Werksschau dieser Dimension hat es für den griechisch-spanischen Altmeister in Ungarn aber noch nie gegeben. Acht Jahre lang (!) wurde diese Ausstellung vorbereitet, die einen Querschnitt aus dem reichhaltigen Lebenswerk des Malers zeigt. Die Besucher der Ausstellung können die Wanderungen des Künstlers von Kreta über Italien nach Spanien anhand der gebotenen Auswahl nachvollziehen. Dass sein Werk nach El Grecos Tod über Jahrhunderte beinahe in Vergessenheit geriet, will man heute so gar nicht glauben. Einen wichtigen Anteil an seiner „Wiederentdeckung“ hatte der ungarische Kunstsammler Marcell Nemes, in dessen Kollektion sich gleich ein ganzes Dutzend Bilder von El Greco befanden. Eines davon – das Portrait des Hl. Aloisius Gonzaga – erwarb die MOL-Stiftung „Neues Europa“ erst kürzlich für das Budapester Museum.

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