Das eingeschneite Salgótarján am Montagmorgen.  Foto: MTI/ Péter Komka

Wintereinbruch

Heftiger Wetterwechsel

Am Freitag wurden in Nagyatád 16,5°C gemessen – so warm war es noch nie an einem 22. Januar in Ungarn. (Den bisherigen Tagesrekord hielt Ásotthalom seit 1956 mit 15,5°C.) Am Samstagmorgen kühlte sich die Luft am Flughafen Pér bei Győr gerade mal auf 10,1°C ab – die mildeste Winternacht wurde für den 23. Januar zuvor im Jahre 1959 registriert, als die Quecksilbersäule in Szentgotthárd nicht unter 7,6°C fallen wollte.

Doch am Sonntagabend musste der Wetterdienst OMSZ bereits eine Warnung ausgeben, wegen intensiven Schneefalls in neun Komitaten und örtlich drohenden Schneeverwehungen. In der Nacht kamen eher im Süden des Landes sowie östlich von Budapest bis zu 5 cm Schnee zusammen, im Verlauf des ersten Wochentages zog die Wetterfront nach Nordosten ab. Somit sind nun nicht mehr allein die Wintersport-Pisten mit 20-50 cm Schneedecke gut ausgestattet, auch im Großraum Miskolc dominiert vorerst die weiße Pracht.

Blühende Schneeglöckchen am Wochenende.  Foto: MTI/ Péter Komka

Dieser Zustand könnte einige Tage anhalten, denn die Meteorologen versprechen weitgehend trockenes und klares Wetter, begleitet von einem eiskalten, böigen Wind. Da es tagsüber bestenfalls 0-5°C werden, muss dort, wo der Schnee nicht wegtaut, mit frostigen Nächten gerechnet werden – zur Wochenmitte durchaus mit -10°C und weniger. Das letzte Wochenende im Januar verspricht nach jetzigem Stand wieder milder und feuchter zu werden.

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