Zsolnay-Ausstellung
Glanz der Jahrhundertwende
Keramik als Kunstform auf höchstem Niveau: Ab dem 6. März widmet sich die Virág-Galerie einer Epoche, die als Goldenes Zeitalter der Zsolnay-Werkstatt gilt. Die Ausstellung versammelt rund 120 ausgewählte Objekte aus der Blütezeit des ungarischen Jugendstils (1896-1914) und öffnet ihre Türen dabei kostenfrei für das Publikum.
Gezeigt werden ausschließlich Werke aus der sezessionistischen Phase der traditionsreichen Manufaktur, darunter Entwürfe der Zsolnay-Familie ebenso wie Arbeiten international renommierter Keramikkünstler, die in Pécs (Fünfkirchen) tätig waren. Ziel der kuratierten Auswahl ist es, die Essenz jener Epoche sichtbar zu machen: schillernde Glasuren, organische Formen, florale Ornamente und jene unverwechselbare Farbigkeit, die Zsolnay europaweit berühmt machte.
Besonders bemerkenswert ist, dass die Exponate aus der Privatsammlung von Judit Virág und István Törő stammen. Einzelne Stücke waren bereits auf Auktionen oder in anderen Ausstellungen zu sehen – doch erstmals wird ein geschlossener Einblick in diese Sammlung gewährt. Wer tiefer eintauchen möchte, kann an mehreren Führungen mit István Törő teilnehmen, der die Entstehungsgeschichte und kunsthistorische Bedeutung der Objekte erläutert.
Die Ausstellung ist bis zum 19. April täglich zwischen 10 und 18 Uhr in der Falk Miksa utca zu sehen – eine seltene Gelegenheit, die faszinierende Welt der Zsolnay Porcelánmanufaktúra in konzentrierter Form zu erleben.
Adresse: Virág Judit Galéria, 1055 Budapest, Falk Miksa utca 30.
Weitere Infos finden Sie hier.

