Konzerttipp:
Eric Clapton zum zweiten Budapest-Besuch
Der mehrfach Grammy-prämierte Musiker, einer der einflussreichsten Gitarristen aller Zeiten, trat während seiner 60-jährigen Karriere bisher nur einmal in der ungarischen Hauptstadt auf – 2006 in der Papp-Sportarena. Im kommenden Frühjahr kehrt er im Rahmen seiner Europatournee zurück, wie der Veranstalter Live Nation mitteilte.
Am 21. November erscheint eine neue Version von Claptons Album „Journeyman“ aus dem Jahr 1989 mit vier zusätzlichen Titeln aus Original-Studioaufnahmen. Der bisher unveröffentlichte Song „Forever“ von Jerry Williams samt dazugehörigem Video wurde bereits veröffentlicht. Die aktualisierte Version enthält Klassiker wie „Pretending“, „Bad Love“ und „Running on Faith“. An dem Album wirkten namhafte Künstler mit, darunter George Harrison, Phil Collins, Chaka Khan, Daryl Hall und Robert Cray. Claptons jüngstes Album „Meanwhile“ erschien im Oktober letzten Jahres und umfasst vierzehn Songs, darunter sechs bisher unveröffentlichte Aufnahmen mit Gastauftritten von Künstlern wie Jeff Beck, Van Morrison, Bradley Walker, Judith Hill, Daniel Santiago und Simon Climie.
Eric Clapton, der dieses Jahr 80 wird, zählt zu den einflussreichsten Musikern der Rockgeschichte. Seine Karriere begann 1963 mit der Band Yardbirds. In den 1960er Jahren erlangte er mit John Mayalls Bluesbreakers, Cream, Blind Faith und schließlich Derek and The Dominos Weltruhm. 1970 startete er schließlich seine Solokarriere. Clapton ist der einzige Musiker, der dreimal in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde – als Mitglied der Yardbirds, als Mitglied von Cream und als Solokünstler. Mit 18 Grammy-Auszeichnungen belegt er in der Liste der größten Gitarristen aller Zeiten des Rolling Stone Magazins den zweiten Platz hinter seinem ehemaligen Freund Jimi Hendrix. Trotz mehrfacher Stilwechsel blieb seine Musik stets den Blues-Traditionen treu. Besonders beeindruckend sind seine Studio- und Live-Alben, auf denen er das Erbe der Blues-Legenden würdevoll weiterführt.

Zwischen 180 und 490 € gehen die Karten weg. Da kauf ich mir lieber was anderes. Vor ca. 10 Jahren spielte der nicht minder berühmte John Mayall für 50 € im innerstädtischen AquariumClub (damals gödör). Für wie bekloppt haten die uns?
So geht Inflation.
Aber Vorsicht: Für Budapest beginnt der offizielle Ticketverkauf erst am Freitag (10.10.)!