Staatsoper

Claus Guth inszeniert „Don Giovanni“

Am 2. März präsentiert die Ungarische Staatsoper die Inszenierung von Claus Guth's „Don Giovanni“. Ursprünglich war diese 2008 bei den Salzburger Festspielen zu sehen.

Die Partitur von Mozart und Lorenzo Da Ponte wurde im Auftrag der Salzburger Festspiele von Claus Guth inszeniert. Der deutsche Regisseur, ein herausragender Vertreter des Regietheaters, versetzte die Handlung in einen Wald und verlegte sie in die Gegenwart. Die Produktion vereint die musikalischen Versionen des „Don Giovanni“ der Prager Uraufführung von 1787 mit jener der ein Jahr späteren Wiener Uraufführung.

Die realistisch-naturalistische Herangehensweise kommt nicht zuletzt durch den realistischen nächtlichen Wald zum Ausdruck, der von Bühnenbildner Christian Schmidt entworfen wurde. Die Produktion wurde in den letzten Jahren bereits an der Staatsoper Berlin, der Niederländischen Nationaloper in Amsterdam, am Teatro Real in Madrid und in dieser Saison auch an der Opéra Bastille in Paris aufgeführt.

Die Hauptrolle der Budapester Aufführung wird in einer Doppelbesetzung von Gábor Bretz und Károly Szemerédy übernommen, Leporello wird von Krisztián Cser gespielt. Das Orchester der Ungarischen Staatsoper wird vom Ersten Kapellmeister Martin Rajna dirigiert. Nach der Premiere wird die Oper in dieser Spielzeit noch weitere sechs Mal aufgeführt.

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