Wandern
Aussicht aufs Donauknie überragt alles

Das Ungarnportal csodasmagyarorszag.hu hat sich der Mission verschrieben, die schönsten Seiten des Landes einem breiten Publikum offenzulegen. Kürzlich befragte es seine Leser, welches wo die schönsten Aussichtspunkte Ungarns seien. Mit großem Abstand gewann der Prédikálószék im Pilis-Gebirge nordwestlich der Hauptstadt, der sich 639 m hoch über dem Donauknie erhebt. Von hier bietet sich ein fantastischer Blick auf die Burg von Visegrád, das gegenüberliegende Börzsöny-Gebirge und die sich im Tal schlängelnde Donau. Bei klarer Sicht kann hinter der Burg selbst noch der Naszály-Gebirgszug ausgemacht werden.
In der Publikumsgunst bei besagtem Wettstreit landete übrigens der höchste Punkt des Landes, der Kékestető (1.014 m) im Mátra-Gebirge auf Platz 2, die Kugel-Aussichtsplattform des Gömbkilátó von Balatonboglár am Plattensee auf dem 3. Platz. In der TOP10 finden sich aus dem Pilis-Gebirge noch der Dobogókő, in der Mátra der Galya-kilátó, neben dem Zsófia-Ausblick von Lillafüred im Bükk-Gebirge, der nördlich von Salgótarján gelegenen Salgó-Burg, dem Fernsehturm von Pécs, der ebenso wie der Zengő-kilátó im Mecsek-Gebirge angesiedelt ist, und schließlich auch dem unter den Bewohnern der Hauptstadt für Tagesausflüge gepriesenen Erzsébet-kilátó auf dem János-hegy.

