Das Foto zeigt Produzentin Mariann Peller, HR-Minister Miklós Kásler (M.) sowie den Liszt-Preisträger und Klaviervirtuosen Gergely Bogányi bei der Ankündigung am Montag. Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

Virtuosen V4+

Auslandsungarn und Slowenen dabei

Die Talentschau Virtuosen V4+ sucht in diesem Jahr erstmals ausdrücklich hochbegabte Kinder und Jugendliche ungarischer Abstammung.

Wie die Produzentin Mariann Peller auf einer Pressekonferenz am Montag in Budapest sagte, wolle man ungarische Talente in den Nachbarländern entdecken. Man hatte diese Zielgruppe selbstverständlich schon bisher im Blick, nun wurden die Musiklehrer in den Siedlungsgebieten der Magyaren aber gezielt angesprochen. Konkret soll einer der vier Plätze für die ungarischen Talente im Halbfinale einem Mädchen oder Jungen von außerhalb des Mutterlandes vorbehalten bleiben.

Bekanntlich stehen im Mittelpunkt des Wettbewerbs, den Startenor Plácido Domingo von Anbeginn als Mentor begleitet, Hochbegabte in klassischer Musik und Gesang aus den vier Visegrád-Staaten Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn. Ungarn ist das Gastgeberland, nach Serbien war zuletzt Kroatien das auserwählte Gastland – in diesem Jahr ist es Slowenien.

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