Éva Duda Dance Company
Auf Österreich- und Deutschlandtournee
Die Inszenierung ist ab 20. Februar auf Österreich- und Deutschlandtournee, in Wien, Frankfurt, Lippstadt, Hameln und Lörrach, zu erleben und verbindet zeitgenössischen Tanz mit Projektionen, Musik und einer markanten visuellen Ästhetik.
Frida Kahlo (1907-1954) war eine der bekanntesten Künstlerinnen Mexikos und zählt heute zu den prägenden Ikonen der modernen Kunst. Ihre Gemälde, häufig Selbstporträts, verbinden persönliche Erfahrungen mit politischen, kulturellen und körperlichen Themen. Ihr Leben war von Krankheit, Schmerz und einer intensiven künstlerischen Suche geprägt – Motive, die bis heute ihre Rezeption bestimmen.
Das Stück erzählt Kahlos Geschichte nicht chronologisch, sondern übersetzt zentrale Erfahrungen – Verletzlichkeit, Leidenschaft und schöpferische Kraft – in Bewegung und Atmosphäre. Tanz, Licht und Video schaffen eine Szenerie, die an die Bildwelt der Malerin erinnert und deren emotionale Intensität körperlich erfahrbar macht.
In der Titelrolle ist Eleonora Accalai zu sehen, die Kahlo als widersprüchliche, verletzliche und zugleich entschlossene Figur zeichnet. Tibor Kováts verkörpert den Maler Diego Rivera; die komplexe Beziehung der beiden Künstler bildet einen dramaturgischen Schwerpunkt der Inszenierung. Die Produktion setzt auf eine zugängliche, expressive Bewegungssprache und richtet sich auch an ein Publikum ohne vertiefte Kenntnisse des zeitgenössischen Tanzes.
FRIDA versteht sich als Gesamtkunstwerk, das biografische Motive, bildende Kunst und choreografische Bilder miteinander verschränkt. Die Aufführung betont die Aktualität von Kahlos künstlerischem Selbstentwurf und stellt Fragen nach Identität, Körper und künstlerischer Selbstbehauptung in den Mittelpunkt.
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