Foto: facebook.com/magyarzenehaza

Haus der Ungarischen Musik

Architectural Design of the Year

Das vom japanischen Architekten Suo Fujimoto entworfene Haus der Ungarischen Musik in Budapest wurde beim renommierten US-Wettbewerb „Architecture MasterPrize“ mit dem Preis „Architectural Design of the Year“ ausgezeichnet.

Die Idee hinter dem 2015 gegründeten Preis ist es, innovative und kreative Architektur weltweit zu fördern; 65 Länder haben in diesem Jahr Nominierungen eingereicht. Die Jury lobte die Harmonie des Hauses der Ungarischen Musik im Budapester Stadtwäldchen mit seiner Umgebung und die akustischen Qualitäten des Konzertsaals. Die Struktur beherbergt Installationen, die die musikalischen Traditionen, die Geschichte und die Instrumente des Landes präsentieren, sowie eine Bibliothek, einen Konzertsaal und andere musikbezogene Einrichtungen.

László Baán, Regierungskommissar für das Liget-Projekt, nahm den Preis im Guggenheim-Museum in Bilbao entgegen. Das Liget-Projekt wird mit dem Bau der neuen, 50.000 m2 großen Nationalgalerie in den kommenden Jahren fortgesetzt.

Das Haus der Ungarischen Musik wurde bei den US Music Cities Awards mit dem Hauptpreis für das beste musikbezogene Projekt der Welt im Jahr 2020 ausgezeichnet. In diesem Jahr hat TimeOut, eine der einflussreichsten internationalen Programmzeitschriften, das Haus auf Platz 2 der 22 besten kulturellen Attraktionen der Welt gesetzt. Im März 2022 gewann es den Großen Preis der Jury in Cannes auf der MIPIM, der größten Immobilienmesse der Welt. Im Oktober wurde es auf der internationalen Immobilienmesse EXPO REAL in München vom Rat für Formgebung mit dem Iconic Award ausgezeichnet. Das Ungarische Haus der Musik wurde bei den World Travel Awards mit dem Titel „Europe‘s Leading New Tourist Attraction 2022“ geehrt.

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