Foto: MTI/ Tamás Kovács

Ökumenische Hilfsorganisation

Advent-Spendensammlung angelaufen

Angesichts der galoppierenden Inflation startete die Ökumenische Hilfsorganisation ihre traditionelle Advent-Spendensammlung bereits an diesem Montag.  

Auf der Pressekonferenz zum Start der Spendenaktion im Nationalen Hilfszentrum der Hilfsorganisation in Csepel sagte Vorstand Lehel László, dass sich der Ukraine-Krieg auch auf das tägliche Leben auswirkt und die Kosten der Organisation drastisch gestiegen sind. Er führte das Beispiel einer Einrichtung an, in der die Heizkosten von 3 auf 22 Mio. Forint gestiegen sind. Das Obdachlosenzentrum in Debrecen bietet monatlich 2.640 Mahlzeiten zum Frühstück für Bedürftige an, wobei sich allein die Kosten dafür auf 600.000 Forint verdoppelt haben.

Er schätzt, dass in diesem Jahr ca. 80.000 Bedürftige Hilfe von der Ökumenischen Hilfsorganisation in Anspruch nehmen werden.

Die Advent-Sammelaktion kann auf der Webseite bzw. unter der Hotline 1353 mit einem Anruf bzw. SMS (jeweils 250 Forint) unterstützt werden. Außerdem werden vom 14. November bis zum 24. Dezember in 200 Tesco-Filialen Gutscheinsammlungen durchgeführt, und auch in den großen Postämtern sind Spenden willkommen. Persönliche Spenden werden während der Adventsfeierlichkeiten in der Budapester Stephans-Basilika entgegengenommen.

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