Nach vielen Lebensstationen glücklich in Ungarn angekommen und gut eingelebt: Brigitte und Roland Betz. Fotos: Privat

Nach Ungarn ausgewandert: Roland Betz – Unternehmer, Autor und Glücksbotschafter

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“

– „der uns beschützt und der uns hilft, zu leben“. Mit diesen Zeilen von Hermann Hesse begann für Roland und Brigitte Betz ein neues Lebenskapitel. Seit März 2022 lebt das aus Oberfranken stammende Ehepaar in Cserszegtomaj, nahe dem Balaton und Hévíz. Fast vier Jahre „Leben in Ungarn“ liegen nun hinter ihnen – in einem Land, das sie vor ihrer Auswanderung nicht einmal als Urlaubsziel kannten.

Warum haben Sie Deutschland verlassen?

Zunächst muss ich etwas ausholen: Wir sind unbescholtene, kritische „Bürger der Mitte“ – ohne Parteizugehörigkeit und ohne politische Ambitionen. Als Unternehmer führten wir über zwei Jahrzehnte mehrere selbst aufgebaute Firmen in der Oberpfalz, in Thüringen und in Tschechien. Wir bildeten junge Menschen aus, investierten viel und zahlten hohe Steuern – wie nur wenige Menschen in Deutschland.

In unserer Akademie „LebensGlück“ und unserer Unternehmensberatung „Human Excellence“ waren Menschlichkeit, Lebenssinn, Ethik, Moral, Wahrhaftigkeit und Glücklichsein Schwerpunkte. Und wir versuchten, dies auch authentisch zu leben.

Als gebürtiger Forchheimer lag mir stets auch das Gemeinwohl am Herzen. Unter dem Motto „Forchheim – eine lebens- und liebenswerte Stadt“ engagierte ich mich, wofür mir der damalige Oberbürgermeister Franz Stumpf sogar eine schriftliche Würdigung aussprach. Auch zu den aktiven, führenden Lokalpolitikern hatte ich guten Kontakt. Sie schätzten ebenfalls mein großes Engagement für die Stadt. Alles aufzuzählen, würde zu weit führen.

ROLAND BETZ (Jahrgang 1947) ist seit 54 Jahren mit Brigitte Betz (Jahrgang 1950) verheiratet. Beide sind in Oberfranken geboren und aufgewachsen. Sie haben zwei erwachsene gemeinsame Kinder. Eine Tochter von Roland lebt in Deutschland. Er ist Arzt, Universitätsdozent und Klinik-Mitinhaber. Die beiden Kinder der Eheleute Betz sind ebenfalls ausgewandert (Thailand/Griechenland).
Als „Nomaden” zogen die Betz’ zuerst von Franken in die Oberpfalz. Dort bauten sie eine Unternehmensgruppe auf, die sie in jungen Jahren (51 und 48) erfolgreich verkauften. Es folgten 18 Jahre in Italien. Dort gestalteten sie einen besonderen mediterranen Garten und bauten eine eigene Olivenölproduktion auf.
Dann betraten sie zusammen mit einem Südtiroler Unternehmen in Marokko mit der Arganöl-Herstellung einschließlich entsprechender Bio-Naturkosmetik ein völlig neues Terrain. Seit 2022 leben sie in Ungarn und wollen auch hier bleiben. Neben ihren beruflichen Aktivitäten beschäftigen sie sich seit Jahrzehnten mit positiver Psychologie und Glücksforschung.

Bekannt war ich zudem als freier Mitarbeiter der Tageszeitung Fränkischer Tag, insbesondere durch die täglich erscheinende Kolumne „Fensterbrettla“, sowie durch meine Seminare und Vorträge „Lebenskunst fürs Glücklichsein“ auf Burg Feuerstein.

Umso enttäuschter waren meine Frau und ich, als die Corona-Zeit kam. In diesen Jahren engagierten wir uns stark bei der Freiheitsbewegung in Forchheim. Wir hielten zahlreiche Reden bei über 130 Demonstrationen für „Frieden und Freiheit mit Liebe“ und versuchten außerdem, die Menschen aufzuklären. Es war für uns eine Art „Vollzeit-Job“.

Unsere kritische Haltung führte jedoch zu Ausgrenzung, Diffamierung, einem Polizeieinsatz, einem falschen Polizeibericht in der Zeitung und persönlichen Angriffen. Wir wurden als Verschwörungstheoretiker, Nazis und Antisemiten bezeichnet, was alles unbegründet war. Der Rufmord traf uns tief. Details möchten wir hier nicht weiter ausführen.

Daneben gab es gesellschaftliche Entwicklungen in Deutschland, die uns Sorge bereiteten: Dazu zählen Migrationspolitik, Cancel Culture, Einschränkungen der Meinungsfreiheit, gesellschaftliche Spaltung und parteipolitische Polarisierungen. All dies führte zu unserer Entscheidung: Wir müssen unser Leben woanders neu ausrichten.

Sie haben die Corona-Jahre auch schriftlich aufgearbeitet. Warum?

Mit dem 40-seitigen Bericht „Dunkle Zeiten in Forchheim – der Stadt ohne Mitleid“ wollten wir ein Zeichen „Gegen das Vergessen“ setzen. Denn wir hörten sehr oft: „So schlimm war es doch gar nicht.“ Oder wenn wir Menschen von unseren Erfahrungen erzählten, reagierten viele mit Unglauben. Niemand wollte wahrhaben, dass so etwas in Deutschland passieren konnte.

Auch für unsere eigene Heilung war dieses Zeitdokument wichtig. Wir mussten das Erlebte noch einmal bewusst durchgehen, um es dann symbolisch an die Verursacher „zurückzuleiten“. Nur so konnten wir emotional gesund weitergehen.

Warum wanderten Sie ausgerechnet nach Ungarn aus?

Zunächst wussten wir nur eines: Wir wollten Deutschland verlassen. Wir prüften dann mehrere Länder: Portugal, Polen, Kroatien, Rumänien und Italien, wo wir zuvor schon 18 Jahre gelebt hatten. Doch nirgends stellte sich das Gefühl von „Heimat im Werden“ ein. Dann hörten wir, dass viele Menschen nach Ungarn auswanderten. Also zogen wir mit dem Wohnmobil einfach mal los. Zunächst fuhren wir in den Süden Ungarns, an die Donau. Dort trafen wir auf ein schönes Anwesen, das jedoch zu groß und zudem sanierungsbedürftig war. Auch die Umgebung war nicht einladend.

Dann führte uns der Weg in die Region Siófok. Ein Designerhaus mit einem 5.500 Quadratmeter großen Grundstück stand dort zum Verkauf. Doch auch dieses Objekt entsprach nicht unseren Vorstellungen, da die Infrastruktur fehlte und niemand Deutsch sprach.

Wie kamen Sie in diese Gegend, in der Sie jetzt leben?

Der entscheidende Hinweis kam zufällig. Die Besitzerin des Hauses bei Siófok sagte zu uns: „Ihr müsst Richtung Hévíz gehen. Dort gibt es eine gute Infrastruktur, Thermalbäder und alle Geschäfte – und fast jeder spricht Deutsch.“

So kamen wir nach Cserszegtomaj. Ein Makler, der 35 Jahre in Deutschland gelebt hatte, zeigte uns schließlich unser heutiges Haus: einen Neubau ohne Sanierungsbedarf mit Seeblick und einem 2.000 Quadratmeter großen Grundstück. Es gibt außerdem ein Reetdachhäuschen, das als Vorratsraum und Weinkeller genutzt werden kann, einen Geräteschuppen, eine Gartensauna, einen Freisitz und mehrere Terrassen. Und eine sehr gute Zufahrt. Das Ambiente mit den schönen Häusern in der Umgebung trug ebenfalls positiv dazu bei.

Das Haus des Ehepaars.
Blick von der oberen Terrasse des Hauses auf den Balaton.

Auch die weitere Umgebung gefiel uns: das Schloss Festetics in Keszthely, der weltweit größte Thermalsee in Hévíz, der Balaton und die buddhistische Stupa. Und alle für uns wichtigen Einkaufsmöglichkeiten waren in der Nähe.

Auch die Nähe zu Österreich und zur kroatischen Adria sprachen für diese Region. Wir kauften im Oktober 2021 und zogen im März 2022 ein. Ehrlich gesagt wäre ein vergleichbares Objekt in Deutschland, etwa am Chiemsee, für uns nicht finanzierbar gewesen. Hier schon.

Brigitte Betz vor der nahegelegenen buddhistischen Stupa.
Auch ganz in der Nähe: Das Festetics-Schloss in Keszthely.
Der weltweit größte Thermalsee in Hévíz.

Wie haben Sie sich in Ungarn eingelebt?

Wir haben uns sogar erstaunlich rasch und gut eingelebt, und das aus mehreren Gründen, die sich im täglichen Leben immer wieder bestätigen. Eine große Rolle spielt dabei die deutschsprachige Gemeinschaft: In unserem 3.800-Einwohner-Ort leben über 400 deutschsprachige Auswanderer, was sofort ein Gefühl von Vertrautheit schafft. Eine Sprachbarriere gibt es praktisch nicht, denn fast überall – in Geschäften, Restaurants, bei Behörden oder Handwerkern – wird Deutsch gesprochen. Das erleichtert jeden Schritt.

Hinzu kommt die Freundlichkeit der Ungarn. Hilfsbereitschaft und Höflichkeit haben einen hohen Stellenwert und prägen den Alltag. Unsere Erfahrungen mit Handwerkern, der Verwaltung und verschiedenen Dienstleistern sind durchweg erstklassig. Alles läuft zuverlässig, professionell und angenehm unkompliziert.

Besonders bereichernd sind die neuen Freundschaften, die entstanden sind. Viele der Menschen, die hier leben, haben beeindruckende Lebenswege hinter sich. Unter ihnen befinden sich Manager, Ingenieure, Professoren, Unternehmer, Ärzte und sogar Kabarettisten. Und das Schönste ist: Es sind fast alles Gleichgesinnte.

Schließlich haben wir ein Zuhause geschaffen, das uns wirklich erfüllt. Unser Garten ist zu einem „Lebensglück-Garten“ mit kleinen Glücksstationen geworden – ganz im Einklang mit meiner Lebensarbeit. Schließlich habe ich die ersten Glückslehrpfade Europas entwickelt und Bücher über Glück und Lebenskunst geschrieben. Hier in Ungarn fügt sich all das zu einem stimmigen neuen Lebenskapitel zusammen.

Mitentscheidend war sicher, dass wir auf die Menschen zugegangen sind. Es kam gut an, dass wir unser Motto nicht nur auf unserer Visitenkarte stehen haben, sondern es auch leben: „Die Zukunft gemeinsam gestalten – mit Menschlichkeit, Wahrheit und Liebe.“

Wie erleben Sie Ungarn im Vergleich zu Deutschland?

Wir erleben hier ein Gefühl von Sicherheit, Ruhe und wohltuender Normalität. Übergriffe, Messerattacken, Vergewaltigungen oder Bandenkriminalität sind hier so gut wie unbekannt. Frauen können sich zu jeder Tages- und Nachtzeit frei und ohne Angst bewegen, ohne belästigt oder „angemacht“ zu werden. Es gibt keine Zonen, die man meiden müsste, und keine Bereiche, in denen sich nicht einmal die Polizei sicher fühlt.

Auch im öffentlichen Leben zeigt sich diese Gelassenheit: Weihnachtsmärkte können ohne millionenschwere Sicherheitsmaßnahmen stattfinden und Absagen aus Sicherheitsgründen sind kein Thema. Phänomene wie „Cancel Culture“ haben hier keinen Platz. Bargeld soll erhalten bleiben und ist sogar in der Verfassung verankert. Nicht zuletzt entspricht die friedensorientierte Politik der Regierung genau unseren Vorstellungen und unserem Wunsch nach einem verlässlichen gesellschaftlichen Miteinander.

Ich könnte noch weitere Gründe anführen. Jedenfalls wurde Ungarn für uns zu einem Ort, an dem wir unser Motto gut leben können:

LEBE. LIEBE. LACHE.
Lebe – als wäre jeder Tag
ein ungeschriebener Vers.
Liebe – den Menschen
und das Leben selbst.
Lache – denn Lachen macht
die Seele leicht.

Was planen Sie für die kommenden Jahre?

Wir möchten weiterhin reisen, sowohl innerhalb Ungarns als auch in die Nachbarländer. Unser Garten „Lebensglück” bleibt ein Herzensprojekt, und auch die Pflege von Familie und Freundschaften ist uns sehr wichtig. Natürlich werde ich auch weiterhin meine Online-Zeitung „Zeitfenster” veröffentlichen – die Zeitung mit einem anderen Blick auf die Welt. Das Schreiben ist mein Leben. Bereits mit 15 Jahren war ich Deutschlands jüngster „Gemeindeschreiber“ in der Gemeindeverwaltung, deren Leiter mein Vater war. Mit 16 war ich der jüngste Reporter zweier fränkischer Zeitungen (neben Schule und Ausbildung). Später verfasste ich Bücher, Gedichte und Kolumnen. Heute ist DAS ZEITFENSTER mein kreatives journalistisches Zuhause – und das Echo ist großartig.

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Haben Sie Tipps für andere Auswanderer?

Wir können nur sagen: Etwas Mut, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und in die Zukunft sowie ein Plan B für alle nicht planbaren Ereignisse sind hilfreich. Menschenfreundlichkeit und Offenheit zahlen sich immer aus.

Auf der rationalen Ebene, zum Beispiel beim Hauskauf, ist es ratsam, einen erfahrenen Makler zu wählen, bei Sanierungsbedarf einen Bauexperten hinzuzuziehen und den Faktor Zeit zu berücksichtigen – manchmal dauert es auch hier etwas länger. Eine solide Finanzplanung versteht sich von selbst. Außerdem kann es in der Lebenskunst keine vollendete Meisterschaft geben. Das Leben bleibt vielmehr ein Lernprojekt bis zuletzt.

Drei Jahre „Leben in Ungarn“

Vor drei Jahren sind wir nach Ungarn gezogen,
so manche Menschen in Forchheim waren uns nicht mehr gewogen.
Abschiednehmen von der Heimat fiel uns deshalb nicht so schwer,
denn Freiheit und Menschlichkeit vermissten wir sehr.
Die Wahrheit wurd’ zu einem fremden Wort,
auch deshalb sind wir gegangen – von der Heimat fort.

Ungarn war für uns ein fremdes Land,
außer der Lage haben wir fast nichts gekannt.
Wir waren nicht mal zum urlauben dort,
Ein Projekt: wenn’s nicht klappt, geh’n wir halt wieder fort.

Mit Cserszegtomaj fanden wir einen schönen Ort,
in der Nähe vom Balaton – auf der Seite Nord.
Wir sind gut angekommen und lebten uns schnell ein,
kein akuter Wunsch, jetzt woanders zu sein.

Wo die Wellen rollen sanft an den Strand,
wo viel Schilf ist und nur wenig Sand,
wo die Möwen schrei’n, schrill im Windgebraus,
das ist hier am Balaton, da sind wir jetzt zu Haus.

Von hier aus blicken wir zurück ins deutsche Land,
wo alles noch schlimmer wurde, es ist `ne Schand`.

Wir wurden oft gefragt: Auswandern, ist das wirklich gut?
Braucht es dazu nicht sehr viel Mut?
Ein wenig Mut gehört schon dazu,
man entscheidet aber nicht im Nu.

Wenn man aber Veränderungen nicht sehr liebt,
und Entscheidungen gern` verschiebt,
bleibt man besser dort, wo man ist,
auch wenn man so manch Schönes vermisst.

Dinge, die das Leben spannend und bunt gestalten,
statt den gewohnten Alltag zu verwalten.
In jedem neuen Anfang wohnt ein Zauber inne,
schreibt Hermann Hesse in seinen „Stufen“,
das kommt für Auswanderer wie gerufen.

In einem fremden Land ein neuer Anfang,
ist trotz Optimismus kein leichter Gang.
Aber Hoffnungen und Pläne verjüngen das Leben,
wenn man bereit ist, dafür was zu geben.

Ausdauer und Neugier auf Unbekanntes seien nur genannt,
sonst verläuft so manches klar im Sand.
Eine andere Kultur und Menschen mit Herzlichkeit,
halten für einen aber hier sehr viel bereit.
Viel Neues und Wunderbares kann man seh’n,
und neue Wege der Lebenskunst geh’n.

Wir vertrauen weiter auf Hermann Hesse’s Gedanken,
und kommen hoffentlich nicht ins Wanken.
Heimweh nach Deutschland haben wir derzeit nicht,
zu sehr hat Deutschland verändert sein Gesicht.
Viele Menschen ließen sich durch Angst und Lügen spalten,
da muss naturgemäß die Menschlichkeit erkalten.

Neue liebe Menschen traten hier in unser Leben,
das hat uns Lebensfreude und Mut gegeben.
Menschen mit Optimismus und Herzlichkeit,
stehen mit uns fest Seit’ an Seit’.

Unsere engsten Freunde in Deutschland sind uns treu,
es sind wichtige Lebensbegleiter – das ist nicht neu.
Alle Entfernungen lassen sich überbrücken,
wenn man will näher zusammenrücken.

Jedenfalls steht für uns fest: wir wollen die >Zukunft positiv denken<,
und uns mit Gottes Hilfe weiterhin ein erfülltes Leben schenken.

Roland Betz / 26.11.2025

„Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.“
(Hermann Hesse)

15 Antworten auf “„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne …“

  1. Erstaunlich viele Parallelen zu meiner Frau und mir – vom früheren Engagement für die Allgemeinheit in D über den Zeitpunkt der Flucht bis zu den positiven Erfahrungen mit den Einheimischen! Die Rückseite unserer Visitenkarten ziert allerdings – zweisprachig – ein Zitat von Voltaire: “Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.”

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  2. Eine interessante Lebensgeschichte, in der viel erreicht wurde, im Dummland haben selber denkende wenig Chancen zum eigenen Glück zu finden. Wer sich außerhalb der geistig beschränken Linken engagiert hat nichts mehr zu lachen. Da bleibt nur Auswandern oder wie viele es machen sich einfach in der eigenen Stupidität suhlen und machen was die irren vorgeben.

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  3. Schöner Schüttelreim.

    Aber die deutsche Migrantenblase zu verlassen und ungarisch zu lernen ist wohl nicht so wichtig.
    Schön das man sich mit Managern, Professoren, Unternehmern, Ärzten und sogar Kabarettisten prima auf deutsch unterhalten kann.
    Das profane ungarische Volk kommt für Freundschaften kaum in Frage. Es hat sich den Deutschen Migranten anzupassen und deutsch zu sprechen.

    Das würden sich in Deutschland eventuell auch viele arabischstämmige Migranten wünschen. Das gibt es im vielgeschmähten Deutschland aber so nicht.

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    1. Sie übersehen, dass die deutsche Sprache in Ungarn eine Jahrhunderte lange Tradition hat und die Deutschstämmigen hier eine anerkannte Minderheit darstellen, die als solche sogar im Parlament vertreten ist. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass Deutschland irgendwann einmal mit einem arabischsprachigen Staat vereint gewesen wäre, aber an eine ungarisch-österreichische Verbindung samt deutschsprachigem Staatsoberhaupt sehr wohl.

      Die ungarische Sprache so zu erlernen, dass sie für flüssige Unterhaltungen ausreicht, ist wohl nur als Kind möglich. Mein Ungarisch reicht nach 3 Jahren aber zumindest mal zum Einkaufen, und erfahrungsgemäß erwidern das viele Ungarn umgehend mit der Anwendung ihrer Deutschkenntnisse; sie scheinen sich über die Gelegenheit dazu zu freuen.

      Übrigens: Wo haben Sie denn diesen “schönen Schüttelreim” entdeckt, den Sie eingangs erwähnen?

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      1. Der Schüttelreim steht im Eingangsbeitrag, blau unterlegt glaube ich.

        Stimme zu das es noch von früher Deutsche in Ungarn gibt, wenn das auch mehr auf Böhmen zutrifft.

        Aber als Einwanderer sollte man sich doch bemühen die Sprache zu erlernen. Keiner verlangt ja sprechen zu können wie ein Muttersprachler.
        Ungarisch ist keine leichte Sprache, aber nach der langen Zeit die die Beiden schon im Land sind, hätte man schon mehr erwarten können. Scheint aber nicht vorgesehen zu sein da man sich ja mit den deutschen Freunden gut unterhalten kann.
        Finde ich schade.

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      2. “Die ungarische Sprache so zu erlernen, dass sie für flüssige Unterhaltungen ausreicht, ist wohl nur als Kind möglich.”

        Kompletter Quatsch, eine Ausrede auf Willi19-Niveau.
        Man ist nie zu alt … ist nur ‘ne Sache des Willens …

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  4. Die beiden haben genau so viel mit Ungarn zu tun wie ein Polarfuchs mit einem Kamel,

    “denn fast überall – in Geschäften, Restaurants, bei Behörden oder Handwerkern – wird Deutsch gesprochen.”
    Kompletter Quatsch.

    Nach meiner Meinung soll man als Auswanderer in Ungarn  zumindest grundlegende Sprachkenntnisse erwerben und es ist eine Missachtung des ungarischen Volkes, wenn sogar
    egy, kettő, három, négy zu viel gefragt ist.

    “Umso enttäuschter waren meine Frau und ich, als die Corona-Zeit kam”

    In Ungarn gab es während der COVID-19-Pandemie umfangreiche Corona-Maßnahmen
    Insgesamt gab es in Ungarn, ähnlich wie in anderen Ländern, verschiedene Phasen von Beschränkungen, die je nach Infektionslage angepasst wurden…

    Fazit:
    Früher oder später sind die wieder weg…

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    1. Ein meister-licher Blödsinn – nagyom bolond!
      Das mit dem Polarfuchs und dem Kamel gilt wohl eher für Sie, wenn Sie behaupten, während der Plandemie sei es in Ungarn genauso zugegangen wie in Deutschland und bestreiten, dass man – zumindest regional – fast überall jemanden findet, der Deutsch spricht.

      Natürlich sollte man Grundkenntnisse der ungarischen Sprache beherrschen, und zumindest ich bemühe mich auch darum (siehe obigen Kommentar!). Im fortgeschrittenen Alter geht das aber leider nicht mehr so schnell. Mal sehen, ob mein Ungarisch nach 9 Jahren viel schlechter ist als mein Englisch nach dem Abitur!

      Was die “Corona”-Maßnahmen angeht: Der erlebte Unterschied Ende 2021 war für uns kaum fassbar (zugunsten Ungarns). Endlich mal wieder ohne Schikanen Essen gehen und sich die Haare schneiden lassen! Hier gibt es eben weniger Fanatiker und gleichzeitig weniger Feiglinge alks in D.

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