Aktueller Stand
Seniorenheim im Fokus
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Die Polizei leitete am Mittwoch Ermittlungen wegen Gefährdung im Seniorenheim Pesti út in Budapest ein. In dem von der Hauptstadt geführten Altenheim mussten 305 Bewohner mit Corona-Infektion ins Krankenhaus gebracht werden, von denen 44 verstarben. Landesamtsärztin Cecília Müller zufolge habe mindestens eine Woche lang kein Arzt das Heim betreten.
Bis zum Mittwoch erlagen in Ungarn weitere fünf ältere Personen den Folgen des Virus, damit sind bereits 430 Tote zu beklagen. Die Anzahl der nachweislich Infizierten erhöhte sich um 28 auf 3.341. Aus den Krankenhäusern wurden 1.102 Personen als geheilt entlassen.
Seit Mittwoch kann freiwillig mit dem Smartphone die neue App VírusRadar heruntergeladen werden. Diese soll einen wertvollen Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus leisten, informierte Tamás Schanda, Staatssekretär im Innovationsministerium.
Die MVM Gruppe stellt für die Zeit der Corona-Krise der Budapest Bike Maffia zwei E-Autos zur Verfügung, die Hotel Ózon Kft. spendete wiederum 5 Mio. Forint. Dank dessen kann die Budapest Bike Maffia nun noch mehr Lebensmittelpakete, Desinfektionsmittel und Masken an Obdachlose und Sozialheime ausliefern, teilte Máriusz Révész, Leiter der Regierungsaktionsgruppe Freiwilligkeit und Spenden, mit. Die Budapest Bike Maffia unterstützt seit 2011 Bedürftige.
