Neues von der Corona-Front
Pfizer-Impftermine ausgebucht
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Für Sputnik V stehen freie Termine bis zum 11. Mai zur Verfügung. Alle Termine für Pfizer-BioNTech-Impfungen sind bereits vergeben, für Moderna wurden keine angeboten. Die jüngste Pfizer-Lieferung, die am Dienstag in Ungarn eintraf, wird für Zweitimpfungen verwendet. Mit diesem Vakzin wird zudem die Impfung der 16-18-Jährigen begonnen, da allein dieser Impfstoff über eine Genehmigung für diese Altersgruppe verfügt.
Kroatien erkennt Impfausweise an
Ungarn und Kroatien vereinbarten, dass sie gegenseitig die von ihren Ländern ausgestellten Impfausweise anerkennen und sich Bürger im Besitz eines Impfnachweises frei zwischen beiden Ländern bewegen können, informierte Außenminister Péter Szijjártó am Mittwoch via Facebook. Die Vereinbarung mit Kroatien tritt nach der Abstimmung einiger letzter technischer Details noch in dieser Woche in Kraft. Auch mit den anderen Nachbarländern laufen ähnliche Verhandlungen, damit geimpfte ungarische Staatsbürger frei, ohne Test- und Quarantänepflicht reisen können.

Kommt die Impfkampanie in Ungarn ins Stocken? Sieht man sich die Zahlen dieser Woche an, stellt man fest, dass vergleichsweise wenige Menschen geimpft wurden. Es hieß doch, Impfstoffe seien reichlich vorhanden.
Wie ich gelesen habe, in den Gemeinden, Stadteilen, wo viele Sinti und Roma leben (in Ungarn nennen SIE SICH weiterhin ciganyok) die Registrierungen liegen um 25-30 Prozent. Vermutliche kulturbedingt. Sie hätten es dringend nötig. Es wurde auch festgestellt, dass in Gemeinden/Stäte/Stadtbezirke, wo die ALLEWELTOPPOSITION Kampagne macht, weniger Menschen sich registrieren. Also die Kampagne der ALLEWELTOPPOSITION gegen Chinesische und russische Impfstoffe wirken. FALLS die ungarische Medikamenten Behörde die nicht geprüft hätte, wären etwa 20 % der Bevölkerung geimpft.
Man liest in ausländischen Zeitungen Frau Kyriakides mit 4 Millionen € bestochen wurde. es ist nicht ausgeschlossen, dass durch diese Bestechung die EMA die russische und Chinesische Impfstoffe bis her nicht zugelassen. Die Frau gehört zurückzutreten. Man müsste am schnellsten diese Brüsseler Genehmigungsstelle am schnellstens überprüfen und die Verflechtungen mit Impflobby offenlegen.
Sinti und Roma machen aber nicht 55% der Bevölkerung aus. Es dürfte auch weniger mit Kultur, als mehr mit Bildung und Ausgrenzung tun haben. In Deutschland geht man das Problem nun aktiv an, indem man in bestimmte Stadtteile mit Impfstationen geht. Aber wie schon gesagt, dürfte die Minderheit nicht der Grund für ein Stocken der Impfkampanie sein – so sie denn wirklich ins Stocken geraten ist. Auch diese Grabenkämpfersichtweise scheint mir nicht logisch, denn ich bin kein Anhänger der Regierungsparteien, aber dennoch für Impfungen und die Impfkampanie. Zu sagen, alle Oppositionelle seien Impfgegner ist eben nicht richtig. Auch sehe ich keine Verbindung zu irgendwelchen Bestechungsvorwürfen gegenüber der EMA. Die ungarische Regierung möchte eine Sensibilisierungskampanie zu Impfungen starten. Ich hoffe sie setzt dabei auf Überzeugung und nicht nur auf Angriffe gegen Impfgegner – und die Opposition.