Fidesz im Parlament
Linke verbreitet Lügen!
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Diesen Vorwurf formulierten in der Parlamentsdebatte am Montag mehrere Abgeordnete der Regierungsparteien Fidesz-KDNP.
Die EU-Abgeordnete und Ehefrau des Ex-Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány, Klára Dobrev (DK), hatte vergangene Woche behauptet, Ungarn würde bewusst weniger Impfstoffe aus dem EU-Kontingent abrufen, als dem Land laut Verteilerschlüssel zustünden. Dabei gehe es Ministerpräsident Viktor Orbán und dem Fidesz einzig darum, Unzufriedenheit in der Bevölkerung mit Brüssel zu schüren. Darauf entgegnete der Staatssekretär im Ministerpräsidentenamt, Csaba Dömötör, nun im Parlament, die Linke spreche von 1,5 Mio. Impfdosen von Moderna. Der Liefertermin sei jedoch erst Dezember 2021. Die Orbán-Regierung habe rund 20 Mio. Impfdosen in Brüssel geordert, von denen aber bislang weniger als 1 Mio. Dosen angeliefert wurden. Deshalb stütze sich die Impfkampagne mittlerweile auf fünf sichere und wirksame Impfstoffe, darunter aus Russland und China.
Die DK wies diese Darstellung in der Debatte zurück. Demnach habe Ungarn chinesische Impfstoffe bestellt, die noch teurer als das Moderna-Vakzin seien, ohne Hoffnung auf eine Zulassung durch die EMA.
