Neues von der Corona-Front
Keine Übersterblichkeit im Januar
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Das Zentralamt für Statistik (KSH) wies am Montag gut 12.950 Todesfälle für den ersten Monat des Jahres aus. Das sind 6% weniger als Anfang 2021, als die zweite in die dritte Welle überging. Im Januar starben hierzulande aber auch in den Jahren vor der Corona-Pandemie regelmäßig 12.-15.000 Menschen, was hauptsächlich von der Intensität der Grippewelle abhing.
Die fünfte Welle klingt derweil entschieden ab. Derzeit werden nur noch 3.-4.000 Neuinfektionen am Tag festgestellt, in Krankenhäusern werden nur mehr 3.500 Corona-Patienten behandelt. Leider lag die Zahl der täglichen Todesfälle im Februar praktisch durchweg noch etwas höher als im Januar. Allmählich kehrt aber auch diese Kurve zu den niedrigeren Zahlen vom Frühherbst zurück.
Das Interesse an Schutzimpfungen strebt derweil gegen null. Zwar haben die Gesundheitsbehörden die Aktionstage ohne Voranmeldung auch in den Monat März hinein verlängert, eine erste Impfung nehmen aber mittlerweile weniger als eintausend Ungarn pro Tag auf. Geimpft wurden insgesamt 6,4 Mio. Ungarn, die zweite Impfung nahmen aber 225.000 Menschen weniger auf. Die auffrischende dritte Impfung erhielten derweil 3,8 Mio. Ungarn.
