Auf der Großen Ringstraße wird es wegen Bauarbeiten bis August sehr eng. Foto: MTI/ Robert Hegedüs

Budapester Verkehr

Nicht aus Routine fahren!

In der Hauptstadt sorgen nicht nur Baustellen für einen erschwerten Verkehrsfluss.

Auf der Großen Ringstraße rückt die abschnittsweise Erneuerung der Straßenbahnschienen auf der Pester Seite an die Donau heran. Seit Sonntag werden die Schienen zwischen Westbahnhof und dem Budaer Brückenkopf der Margaretenbrücke systematisch ausgetauscht – die letztmalige Rekonstruktion der Strecke liegt schon wieder 15 Jahre zurück. Für den Abschnitt zwischen Oktogon/ Westbahnhof und Endhaltestelle der Linien 4 und 6 am Széll Kálmán tér auf der Budaer Seite wurde Schienenersatzverkehr eingerichtet. Autofahrer sollten den Bereich großräumig umfahren, Anwohner müssen auch nachts mit Lärmbelästigung rechnen, weil bestimmte Technologien nicht hitzeverträglich sind. Die Straßenbahnen auf der Großen Ringstraße werden laut Verkehrsbetrieben täglich von 280.000 Menschen genutzt. Die Bauarbeiten vor der Margaretenbrücke dauern bis August an.

Besonders umsichtig sollten Autofahrer in diesem Sommer auch im 7. Stadtbezirk agieren! Der Stadtteil hat für eine höhere Lebensqualität der Anwohner und Besucher mehrere Straßen im Inneren des Pester Bezirks zu verkehrsberuhigten Zonen erklärt. Fahrzeuge dürfen diese nur noch mit Genehmigung passieren. Der Sommer soll zudem als Test gelten, bevor die Stadtverwaltung ab Herbst eine endgültige Entscheidung treffen will. Erzsébetváros (Elisabethstadt) möchte die Interessen von Fußgängern und Radfahrern vor jene der Autofahrer stellen. Betroffen von den Verkehrseinschränkungen sind vor allem Straßenabschnitte im Umfeld des Platzes Klauzál tér. Für mehrere Einbahnstraßen gelten nun veränderte Fahrtrichtungen.

Der 7. Stadtbezirk testet verkehrsberuhigte Zonen. Foto: MTI/ Péter Lakatos

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